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Zeitschrift für Graphische Literatur
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Ausgabe 52 (Mai 2010)
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Dossier Jacques Tardi und sein Werk. 76 Seiten, teilweise vierfarbig, € 8.00
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Über Jacques Tardi zu schreiben bedeutet, die Geschichte eines Erzählers und Chronisten der jüngeren französischen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts aufzuzeigen und zu würdigen (>>> Leseprobe). Tardi erzählt oftmals Geschichten voller Bitterkeit und Zynismus, bei deren Beschreibung
von etlichen Lesern Adjektive wie „abstoßend“ oder „hässlich“ gebraucht werden, die aber zugleich voller Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sind. Und zwar immer dort, wo er sich um eine realistische Wiedergabe von
gesellschaftlichen Verhältnissen bemüht. Dies sind banale und erschreckende Episoden des Alltags unserer Zeit (>>> Leseprobe), grandios überzeichnete Kolportagen einer vergangenen Epoche, des sogenannten Fin de Siècle, oder aber Momentaufnahmen des sich anschließenden Ersten Weltkrieg aus den Schützengräben heraus in all ihrer unmenschlichen Brutalität (>>> Leseprobe).
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Beilage REDDITION 52 für Abonnenten
Das Weltkriegstheater des
Jacques Tardi als Bastelbogen,
DINA3, limitiert auf 400 Exemplare.
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