Früh übt sich, wer eine Meisterin werden will. Kann in ein paar Jahren eine Frau gut kochen, backen und sich stylen, dann hat sie vielleicht als Kind das neue Minnie-Magazin gelesen. Das weibliche Pendant von Micky Maus bekommt ab Mai 2012 ein eigenes Heft.
Heute kann das kommende Herbst- und Winterprogramm der »Ehapa Comic Collection« bekannt gegeben werden. Insgesamt 36 Novitäten und eine Neuauflage ergeben ein sehr rundes Bild. Sowohl die Disney-Fraktion, als auch die Freunde von wichtigen Gesamtausgaben kommen auf ihre Kosten. Und die neuen Serien dürften ebenfalls auf großes Interesse stoßen.
In der neuen Folge beschäftigt sich Matthiaz Hofmann mit den ersten Fünf der neuen sogenannten »Literaturcomics« aus dem Hause Brockhaus. Weltliteratur im Comicformat, das gab's schon ein paar Mal. Nicht immer erfolgreich.
Das Neuheitenprogramm für den Winter 2013/2014 der ECC, frisch umbenannt in »Egmont Comic Collection«, kann heute bekanntgegeben werden. Der Schwerpunkt, dem auch das Titelbild des nächsten TOCK TOCK gewidmet wird, liegt eindeutig auf Asterix. Ansonsten setzt man in Köln auf bekannte Marken. Und dann sind da noch die Graphic Novels ...
Die Herbst-/Winterprogramme der großen Verlage stehen fest und werden nach und nach bekanntgegeben. Für das Programm von Carlsen Manga ist Kai-Steffen Schwarz verantwortlich. CRON unterhielt sich mit ihm über die besonderen Titel im neuen Programm des Manga-Marktführers, über sogenannte »Seinen Manga« und wo eigentlich der zweite Band von Kimba bleibt.
Ritter Sigurd kann feiern. Im Ingraban Ewald Verlag ist das 400. Piccolo-Heft der 3. Serie erschienen. Hansrudi Wäschers Epigonen können einen weiteren Meilenstein zelebrieren. CRON sprach mit Dieter Kirchschlager, dem neuen Mann beim Verlag.
Die aktuellen Zahlen der IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) liegen vor und sorgen für eine faustdicke Überraschung im Segment der Jugendzeitschriften. Panini hat die Nase vorn.
Von illegalen Downloads und Raubkopien von Musik oder Filmen hat jeder schon einmal gehört. Aber von Comics? Archangel, einer, der in der nordamerikanischen Scanner-Szene sehr aktiv war, hat sein Schweigen gebrochen und dem britischen Comicjournalisten Rich Johnston ein Interview gegeben.
Fast schon auf den letzten Drücker gibt der Berliner Piredda Verlag heute sein Programm ab Mai bekannt. Sechs neue Alben plus ein Artbook werden angekündigt.
Die neue Ausgabe der REDDITION veröffentlicht ein umfassendes Dossier über Rolf Kauka und seinen Verlag, seine Publikationen und sein Leben. Zum ersten Mal komplett in Farbe.
Vor 60 Jahren debütieren die Abenteuer des Reporter Luc Frank im frankobelgischen Magazin Tintin. Zum Jubiläum sind vergangene Woche vom belgischen Verlag Casterman die ersten vier Alben in einer Sonderedition mit neuen Titelbildern wieder aufgelegt worden.
Eine Comic-Veranstaltung in einem so festlichen Rahmen - das ist in Deutschland nach wie vor selten. Umso erfreulicher waren die ersten Graphic-Novel-Tage im renommierten Literaturhaus in Hamburg nicht nur sehr schön und professionell ausgerichtet, sie lockten auch zahlreiche Besucher an.
Herber Verlust für den Comic-Salon: der Verlag Mosaik Steinchen für Steinchen hat seine Teilnahme am diesjährigen Großereignis in Erlangen abgesagt.
Heute startet eine neue Kolumne von Matthiaz [sic!] Hofmann, die wöchentlich erscheinen soll. Neue Folgen werden in der Regel an einem Montag zum Wochenstart veröffentlicht. Zum Debüt geht's schon zwei Tage früher los.
In Berlin findet nicht nur alljährlich das DFB-Pokalfinale statt, Berlin ist seit jeher eine der wenigen Comichochburgen Deutschlands. Es gibt dort nicht nur zahlreiche Comicläden, auch die Ursprünge der Interessengemeinschaft Comicstrip e.V. (kurz: INCOS) und damit eine der wichtigen Brutstätten der deutschen Comicsammler-Szene, sind in Berlin verortet.
Der Comicladen Toyboxx macht dieser Tage doppelt von sich Reden. Zum einen ist man Mitveranstalter der hiesigen Comicbörse, zum anderen veröffentlicht man einen exklusiven Nostalgiecomic-Reprint.
Wie der Februar war auch der März 2012 in Sachen Neuerscheinungen, die deutschsprachigen Comicautoren bzw. -künstlern zugeordnet werden können, eher ein ruhiger Monat. Es scheint fast so, als ob alle an ihren Novitäten basteln, die rechtzeitig zum Comic-Salon in Erlangen im Juni vorgelegt werden.
Die erste Sprechblase des Jahres kommt im Mai. Das Titelbild dieser Ausgabe Nummer 224 des Magazins von Gerhard Förster und Hans Stojetz liegt vor.
Reißerischer geht's kaum: »Ich bezahle für Sex«. Okay, nicht ich. Ich bin verheiratet, habe keinen Notstand und war noch nie in der Situation, für Sex bezahlen zu müssen. Anders sieht es jedoch aus bei Chester Brown, dessen neuste autobiografische Graphic Novel schonungslos offenlegt, was er über Prostitution denkt und vor allem: was er bezahlt, zu welchen Nutten er geht und welche Stellungen er praktiziert.
Ab heute suchen Mangaka.de und Carlsen Manga Deutschlands talentierteste Zeichner. Alles was es braucht sind drei Bilder, Manga-Style, die man in eine Bewerbungsmappe packt und an Carlsen schickt.
Die neue Folge unseres Webcomics-Experten Alexander Lachwitz beschäftigt sich mit Team-Ups und Crossover und stellt zwei weitere Webcomics vor, die es zu entdecken gilt.
Oben festgefressen. Justice League, Batman und Action Comics dominieren auch im zweiten Monat des Jahres die Verkaufscharts in den USA. Die Zahlen der an den Fachhandel ausgelieferten Comics für Februar 2012 liegen vor.
Entwarnung!
Die Meldung vom neuen Verlag »FBKC« war (leider, wie manche meinen) ein April-Scherz. Wer gestern bereits sein Geld für eine Gesamtausgabe von klassischen Paape-Comics verplant hat, kann sich dieses nun sparen. Das will nicht heißen, dass eine Serie wie Valhardi in den nächsten Jahren nicht den Weg nach Deutschland findet in einer gut gemachten Gesamtausgabe.
Der 1. April wurde in der Comic-Szene dieses Jahr eher verhalten begangen. Dafür legte sich Oliver Manstein stark ins Zeug und produzierte gleich fünf verschiedene Titelbilder für ein fiktives neues Magazin namens GEGMAG vom Epsilon Verlag. Auf diese Ente fiel man sogar bei Splashcomics herein, wo man die Meldung umgehend verbreitete. Mark O. Fischer dürfte es freuen, wenn man ihm so ein großes Projekt immer noch zutraut.
Geheimnisvoll präsentiert sich ein neuer Comic-Verlag mit dem Namen »FBKC«, der seine ersten Comics zum Comic-Salon in Erlangen vorstellen will. Die Abkürzung steht für das etwas sperrige »Frankobelgische Klassiker Comics«. Der Name ist Programm, denn als ersten Titel kündigt man eine Werkausgabe an, die die Herzen der Sammler höher schlagen lassen dürfte.